← Alle FormationenKurslücke·richtungsoffen
Breakaway Gap
Eine Lücke, die aus einer Spanne oder Formation heraus entsteht.
Auch geführt als: Ausbruchslücke
Ohne Abbildung. Die Sorte einer Lücke folgt aus ihrer Lage im Verlauf, nicht aus ihrer Geometrie. Eine konstruierte Reihe könnte die Lücke zeigen, aber nicht, dass sie diese Sorte ist – das Bild behauptete mehr, als es belegt.
- Geometrie
- open[i] > high[i−1] (nach oben) beziehungsweise open[i] < low[i−1], mit der Lücke am Rand einer vorherigen Spanne.
- Setzt voraus
- Eine Spanne oder Kompression, aus der die Lücke herausführt.
- Vollständig ab
- Mit der Eröffnung der Bar, die die Lücke erzeugt.
- Bestätigt durch
- Ausbleibendes Schließen der Lücke in den folgenden Bars.
- Scheitert an
- Ein Rückschluss in die Spanne – dann war es kein Ausbruch, sondern eine Eröffnungsbewegung.
- Zeitrahmen
- Nur dort, wo Bargrenzen echte Handelspausen sind. Bei durchgehendem Handel entstehen Lücken kaum, und die ganze Familie ist dort weitgehend gegenstandslos.
- Typische Fehldeutung
- Die Sorte wird der Lücke angesehen. Ob eine Lücke „Breakaway" oder „Common" ist, entscheidet sich erst an dem, was danach passiert – im Moment ihrer Entstehung sehen alle gleich aus.
- Trägt zusammen mit
- Der Rand der Lücke als Niveau
- Ein Volumenprofil, das über der Lücke keinen Knoten hat
- Die Eröffnung der Sitzung
Kein Detektor. Der Rechenkern führt Kurslücken als Imbalance-Zone (`liquidity_fvg.rs`), nicht als benannte Gap-Sorte. Die Sorte folgt aus der Lage im Verlauf, und die ist eine Deutung, keine Messung.
Die Gap-Familie ist die einzige im Katalog, deren Einteilung rückblickend ist. Eine Lücke ist
im Augenblick ihrer Entstehung nur eine Lücke; ob sie eine Bewegung eröffnet, sie fortsetzt oder
sie beendet, entscheidet der weitere Verlauf.
Das ist der Inhalt der Einteilung und der Grund, warum diese Einträge weder Detektor noch Abbildung
führen. Beides würde eine Feststellung suggerieren, wo eine Deutung steht.