Charttechnik verstehen
Der kurze Einstieg beginnt mit einem Kursverlauf, einer Kerze und einem gleitenden Durchschnitt. Danach folgt eine Übung am Chart. Die vollständige Kapitelübersicht darunter führt von den Grundlagen bis zu Wyckoff und den Elliott-Regeln.
Zum Nachschlagen:GlossarFormationenIndikatorenAnwendbarkeitÜberlieferte Regeln
Ein kurzer Einstieg
Zuerst der Kursverlauf, dann die einzelne Kerze und ein gleitender Durchschnitt. Die anschließende Übung zeigt, wie zwei Durchschnitte auf neue Kurse reagieren.
Einen Kursverlauf lesen
Was zeigen Preis und Zeitachse? Wie wird aus einzelnen Abschlüssen eine Kerze?
Eine Kerze zerlegen
Eröffnung, Schluss, Hoch und Tief unterscheiden und Körper und Dochte im Beispiel lesen.
Einen Durchschnitt verstehen
Nachvollziehen, wie ein gleitender Durchschnitt den Kurs glättet und weshalb er nachläuft.
Am Chart ausprobieren
Eine synthetische Kursreihe abspielen und den kurzen mit dem langen Durchschnitt vergleichen.
Alle Themen und Kapitel
Handelsabschlüsse, Instrumente und Datenquellen. Wie daraus ein Chart mit Preisen, Kerzen und Volumen entsteht.
- Wie ein Handel zustande kommtWie Kauf- und Verkaufsorders im Orderbuch zu einem Abschluss führen. Mit Beispielen für Market- und Limit-Orders.
- Was gehandelt wirdEigenschaften von Aktien, Indizes, ETFs, Terminkontrakten, CFDs und Devisen sowie die Folgen für ihre Kursreihen.
- Optionen – Call und PutCall und Put, Auszahlungsprofil, innerer Wert und Zeitwert sowie die Anpassung von Optionskontrakten.
- Was ein Chart abbildetWie einzelne Abschlüsse zu OHLC-Kerzen zusammengefasst werden und welche Informationen dabei verloren gehen.
- Woher deine Kerzen kommenDatenquellen, Handelsvolumen, Kursbereinigungen und verkettete Kontrakte als Grundlage eines Charts.
- Zeitrahmen und Bar-GrenzenWie Zeitrahmen und Beginn eines Zeitabschnitts die Kerzen und daraus berechnete Indikatoren verändern.
- Was in deinen Daten stecktWelche Informationen eine Kursreihe enthält und welche Indikatoren sich daraus berechnen lassen.
Gleitende Durchschnitte, RSI, MACD, ATR und ADX. Die Berechnungen und die Eigenschaften der jeweiligen Kennzahl.
- Trend und MittelwertEinfache und exponentielle gleitende Durchschnitte, ihre Gewichtung und ihr Nachlauf.
- MomentumBerechnung von MACD, Signallinie und Histogramm aus exponentiellen gleitenden Durchschnitten.
- RSI und DivergenzBerechnung und Interpretation des Relative Strength Index nach Wilder, mit Beispielen für Divergenzen.
- Volatilität messenDie durchschnittliche wahre Handelsspanne (ATR), ihre Berechnung und der Umgang mit Kurslücken.
- TrendstärkeWie der ADX aus gerichteten Bewegungen die Stärke eines Trends berechnet.
Swings und Pivots, höhere Hochs und tiefere Tiefs, Bruch der Struktur, Charakterwechsel, Liquidität.
- Swings und PivotsLokale Hochs und Tiefs bestimmen und nachverfolgen, wann ein Pivot bestätigt ist.
- Bruch der StrukturStrukturbrüche anhand bestätigter Hochs und Tiefs bestimmen und von einem Charakterwechsel unterscheiden.
- Liquidität und Order BlocksLiquiditätszonen, Sweeps und Order Blocks sowie die Grenzen ihrer Ableitung aus Kursbars.
Volumenprofil, volumengewichteter Durchschnittspreis und kumuliertes Delta. Welche Daten ihre Berechnung benötigt.
- Volumen lesenHandelsvolumen und Tick-Volumen, ihre Datenherkunft und ihre Verwendung in der Chartanalyse.
- VolumenprofilUmsatzverteilung über Preise mit Point of Control und Value Area sowie der Einfluss von Kontraktwechseln.
- VWAP und Anchored VWAPBerechnung des volumengewichteten Durchschnittspreises und der Einfluss des gewählten Startpunkts.
- Orderflow und DeltaDelta und kumuliertes Delta aus nach Handelsrichtung klassifizierten Abschlüssen, mit Abgrenzung zur Schätzung aus Bars.
Die Marktphasen der Wyckoff-Lehre und ihre Zuordnung zu einem Kursverlauf.
- Der Wyckoff-ZyklusDie vier Marktphasen und drei Grundannahmen der historischen Wyckoff-Lehre.
- Die Phasen A bis EWyckoffs Phasen A bis E und ihre Ereignisse, vom Selling Climax bis zum Last Point of Support.
- Wyckoff in der PraxisWyckoff-Phasen während eines laufenden Verlaufs zuordnen und die Grenzen rückblickender Deutungen erkennen.
Impuls- und Korrekturwellen, Verhältnisbedingungen und Kritik an der Eindeutigkeit von Wellenzählungen.
- Elliott – die GrundideeImpuls, Korrektur und Wellengrade in Ralph Nelson Elliotts Wellenlehre.
- Die Regeln als prüfbare BedingungenDie drei Regeln für einen Elliott-Impuls und ihre Abgrenzung von zusätzlichen Leitlinien.
- DiagonalenAufbau und Verhältnisbedingungen von Leading und Ending Diagonals in der Elliott-Lehre.
- Elliott-DreieckeDie fünf Teilwellen eines Elliott-Dreiecks und ihre geometrischen Bedingungen.
- KombinationskorrekturenVerbindungen einfacher Korrekturen durch X-Wellen und die Mehrdeutigkeit solcher Zählungen.
- Extension und TruncationVerlängerte Impulswellen und verkürzte fünfte Wellen als Leitlinien der Elliott-Lehre.
- Die Kritik an ElliottMehrdeutige Zählungen, rückblickende Zuordnung und die Schwierigkeit, Elliott-Deutungen zu widerlegen.
Klassische Chartmuster und Candlestick-Formationen, jeweils als prüfbare Bedingung.
- Muster sind Pivot-FolgenChartmuster als Bedingungen an eine Folge von Hochs und Tiefs definieren und prüfen.
- Kerzen messen statt benennenKörper, Dochte und Spanne berechnen und daraus Candlestick-Formationen bestimmen.
- Der KerzenschlussLaufende und abgeschlossene Kerzen sowie die Bedingungen für Ausbruch, Schluss und Annahme eines Preisniveaus.
- Location und GültigkeitWie Vortrend und Preisniveau die Einordnung einer Kerzenformation beeinflussen.
- Vollständig ist nicht bestätigtGeometrische Vollständigkeit, Bestätigung und Invalidierung am Beispiel des Doppeltops.
- Eins, zwei, dreiGemeinsame Struktur und Unterschiede von Doppeltop, Schulter-Kopf-Schulter und Quasimodo.
- Fehlgeschlagene MusterRückkehr in eine Handelsspanne nach einem Ausbruch und die Invalidierung von Chartmustern.
- Verhältnisse statt FormenFibonacci-Verhältnisse harmonischer Muster und die Bestimmung der Potential Reversal Zone.
Marktphasen und Volatilität einordnen, Zeitrahmen kombinieren und Kursreihen miteinander vergleichen.
- Marktphasen und VolatilitätsregimeTrend, Handelsspanne und Volatilitätsregime anhand ihrer messbaren Eigenschaften unterscheiden.
- Mehrere ZeitrahmenKombination mehrerer Zeitrahmen und Vermeidung von Vorausschau-Fehlern bei höheren Auflösungen.
- Relative Stärke und KorrelationRelative Stärke als Kursverhältnis berechnen und von statistischer Korrelation unterscheiden.
Beobachtungen zusammenführen, gemeinsame Datenquellen berücksichtigen und die Grenzen der Auswertung benennen.
- Konfluenz und ScoringMehrere Beobachtungen zusammenführen und ihre gegenseitige Abhängigkeit berücksichtigen.
- Quellen zählen, nicht IndikatorenEingangsdaten nach Herkunft ordnen und die Abhängigkeit verschiedener Indikatoren prüfen.
- Die Grenzen der MethodeGrenzen der Chartanalyse durch Datenverdichtung, Rückschau und fehlende Informationen über Ursachen.