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Fehlgeschlagenes Musterbärisch

Bullenfalle

Ein Ausbruch nach oben, der zurückgenommen wird – der Fehlausbruch aus der Sicht dessen, der ihm gefolgt ist.

Auch geführt als: Bull Trap

Ohne Abbildung. Ohne benannten Detektor gibt es nichts, was die gezeigte Struktur bestätigen könnte. Eine konstruierte Abbildung ohne Bestätigung sähe genauso aus wie eine geprüfte. Diesen Eindruck soll sie nicht erzeugen.

Geometrie
Wie beim Fehlausbruch, mit fester Richtung: Hoch jenseits eines Widerstands, Schluss zurück darunter.
Setzt voraus
Eine Aufwärtsbewegung auf einen Widerstand zu.
Vollständig ab
Mit dem Schluss zurück unter dem Widerstand.
Bestätigt durch
Ein Schluss unter dem Ausgangspunkt des Ausbruchs.
Scheitert an
Ein erneuter Schluss über dem Widerstand.
Zeitrahmen
Alle.
Typische Fehldeutung
Der Name legt eine Absicht nahe („eine Falle wurde gestellt"). Der Chart zeigt eine Zurückweisung; wer sie gestellt haben soll, steht nicht darin.
Trägt zusammen mit
  • Der obere Rand einer Spanne
  • Ein Vortageshoch
  • Eine runde Zahl

Im Rechenkern

Kein Detektor. Der Rechenkern kennt Fehlausbrüche als Liquiditätsereignis (`liquidity_sweeps.rs`), aber nicht als benannte Formation dieses Katalogs. Eine eigene Prüfung hier wäre eine zweite Wahrheit neben der dortigen.

Bullenfalle und Fehlausbruch beschreiben dieselbe Kursbewegung. Der Unterschied liegt allein im Namen, und der Name trägt eine Deutung mit, die die Beobachtung nicht hergibt.

Der Katalog führt beide, weil beide im Umlauf sind. Er führt sie getrennt, weil „Fehlausbruch” eine Beschreibung ist und „Bullenfalle” eine Erzählung, und diese Trennung ist der tragende Gedanke des Strangs.