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Kursformationbärisch

Bump and Run

Ein flacher Vorlauf, ein steilerer Anstieg darüber, dann der Bruch der Vorlauf-Geraden.

Auch geführt als: Bump and Run Reversal, BARR

Konstruiert

100110120Ein flacher Vorlauf, ein steilerer Anstieg, dann der Bruch der Vorlauf-Geraden
Bump and Run, aus der Bedingung konstruiert.

Datensatz: Pivotliste 100 · 104 · 102 · 106 · 104 · 122 · 116 · 128 · 108chartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: die Bedingung vergleicht zwei Steigungen über verschiedene Abschnitte; chart_patterns fittet Geraden über ein Fenster

Geometrie
Eine Gerade durch die Tiefs eines flachen Vorlaufs, danach eine Bewegung mit deutlich größerer Steigung, die sich von dieser Geraden entfernt, und anschließend ein Schluss unter ihr.
Setzt voraus
Der flache Vorlauf selbst ist die Voraussetzung. Ohne ihn fehlt die Gerade, gegen die der steilere Abschnitt gemessen wird.
Vollständig ab
Mit dem Schluss unter der Vorlauf-Geraden.
Bestätigt durch
Ein Retest der Geraden von unten, der scheitert. Der erste Schluss darunter macht die Formation vollständig, nicht bestätigt.
Scheitert an
Ein Schluss zurück über der Geraden und über dem Hoch des steilen Abschnitts.
Zeitrahmen
Tages- und Wochenbasis. Der Vergleich zweier Steigungen setzt voraus, dass der Vorlauf lang genug ist, um eine eigene Steigung zu haben.
Typische Fehldeutung
Der steile Abschnitt wird als Ausbruch gelesen. Er ist im Raster dieser Formation der Abschnitt, dessen Rücknahme sie ausmacht – die Aussage entsteht erst mit dem Bruch der Geraden darunter.
Trägt zusammen mit
  • Ein Anstieg des ATR im steilen Abschnitt gegenüber dem Vorlauf
  • Ein Niveau, an dem der Vorlauf begonnen hat

Im Rechenkern

Nicht geprüft.

Bump and Run ist eine Umkehrformation, die zwei Abschnitte eines Trends miteinander vergleicht: einen flachen Vorlauf und eine daran anschließende, deutlich steilere Bewegung. Die Formation ist vollständig, wenn der Kurs unter die Gerade zurückfällt, die den Vorlauf trägt.

Die Bedingung ist damit ein Vergleich zweier Steigungen und nicht eine Aussage über eine Pivotfolge. Darin liegt der Unterschied zu den übrigen Formationen dieses Katalogs: Bei ihnen lassen sich die Bedingungen an benannten Extrempunkten festmachen, hier an der Neigung zweier Abschnitte, deren Grenze selbst erst zu bestimmen ist. Eine Geradenanpassung über ein festes Fenster liefert dafür keinen Ansatz – sie kennt die Zweiteilung nicht, die die Formation ausmacht.

Der Übergang zwischen beiden Abschnitten ist keine Größe, die aus den Kursen folgt, sondern eine Wahl. Wo der Vorlauf endet und der steile Abschnitt beginnt, ist eine Festlegung, und mit ihr ändert sich die Gerade, deren Bruch die Formation vollständig macht.