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Kurslückerichtungsoffen

Common Gap

Eine Lücke ohne Zusammenhang mit einer Formation oder Bewegung.

Auch geführt als: Area Gap

Ohne Abbildung. Die Sorte einer Lücke folgt aus ihrer Lage im Verlauf, nicht aus ihrer Geometrie. Eine konstruierte Reihe könnte die Lücke zeigen, aber nicht, dass sie diese Sorte ist – das Bild behauptete mehr, als es belegt.

Geometrie
Eine Lücke, die weder aus einer Spanne herausführt noch in einer laufenden Bewegung liegt. Meist klein und rasch geschlossen.
Setzt voraus
Keiner. Das Fehlen eines Zusammenhangs ist die Bedingung.
Vollständig ab
Mit der Eröffnung der Bar.
Bestätigt durch
Nicht anwendbar – ein Common Gap bestätigt nichts.
Scheitert an
Nicht anwendbar.
Zeitrahmen
Nur dort, wo Bargrenzen echte Handelspausen sind. Bei durchgehendem Handel entstehen Lücken kaum, und die ganze Familie ist dort weitgehend gegenstandslos.
Typische Fehldeutung
Sie wird gedeutet. Der Eintrag existiert, damit die anderen drei Sorten eine Restkategorie haben, und weil die meisten Lücken hierher gehören.
Trägt zusammen mit
  • Der Rand der Lücke als Niveau
  • Ein Volumenprofil, das über der Lücke keinen Knoten hat
  • Die Eröffnung der Sitzung

Im Rechenkern

Kein Detektor. Der Rechenkern führt Kurslücken als Imbalance-Zone (`liquidity_fvg.rs`), nicht als benannte Gap-Sorte. Die Sorte folgt aus der Lage im Verlauf, und die ist eine Deutung, keine Messung.

Die Restkategorie, und die häufigste. Sie steht im Katalog, weil eine Einteilung ohne Restkategorie dazu verführt, jede Lücke einer der bedeutungsvollen Sorten zuzuschlagen.

Bei illiquiden Instrumenten und nach Wochenenden sind Lücken schlicht der Normalfall: Der Handel war unterbrochen, und die erste Ausführung danach liegt woanders. Das ist eine Aussage über den Kalender, nicht über den Markt.