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Kurslückerichtungsoffen

Runaway Gap

Eine Lücke mitten in einer laufenden Bewegung.

Auch geführt als: Measuring Gap, Continuation Gap

Ohne Abbildung. Die Sorte einer Lücke folgt aus ihrer Lage im Verlauf, nicht aus ihrer Geometrie. Eine konstruierte Reihe könnte die Lücke zeigen, aber nicht, dass sie diese Sorte ist – das Bild behauptete mehr, als es belegt.

Geometrie
Eine Lücke in Trendrichtung, ohne vorherige Spanne und ohne dass die Bewegung danach endet.
Setzt voraus
Ein laufender Trend.
Vollständig ab
Mit der Eröffnung der Bar.
Bestätigt durch
Fortsetzung der Bewegung, ohne dass die Lücke geschlossen wird.
Scheitert an
Ein Schließen der Lücke – dann war die Bewegung an dieser Stelle beendet.
Zeitrahmen
Nur dort, wo Bargrenzen echte Handelspausen sind. Bei durchgehendem Handel entstehen Lücken kaum, und die ganze Familie ist dort weitgehend gegenstandslos.
Typische Fehldeutung
Sie wird zur Kurszielbestimmung verwendet („die Lücke liegt in der Mitte der Bewegung"). Das ist eine Heuristik, keine Gesetzmäßigkeit – dieselbe Einschränkung, die für Musterkursziele gilt.
Trägt zusammen mit
  • Der Rand der Lücke als Niveau
  • Ein Volumenprofil, das über der Lücke keinen Knoten hat
  • Die Eröffnung der Sitzung

Im Rechenkern

Kein Detektor. Der Rechenkern führt Kurslücken als Imbalance-Zone (`liquidity_fvg.rs`), nicht als benannte Gap-Sorte. Die Sorte folgt aus der Lage im Verlauf, und die ist eine Deutung, keine Messung.

Die Lücke inmitten einer Bewegung. Die überlieferte Fassung nennt sie auch Measuring Gap, weil sie ungefähr in der Mitte der Gesamtbewegung liegen soll – daraus wird gelegentlich ein Kursziel abgeleitet.

Das ist eine Heuristik. Sie beschreibt eine Beobachtung an Beispielen, aus denen eine Regel gemacht wurde, die sie nicht trägt – dieselbe Kategorie wie die Kursziele der Kursformationen.