Pivots h1, t1, h2, t2, h3 mit h2 > h1, h2 > h3, |h1 − h3| ≤ toleranz · h2 und |t1 − t2| ≤ toleranz · h2. Die Nackenlinie ist die Gerade durch t1 und t2.
Setzt voraus
Eine Aufwärtsbewegung, die in die linke Schulter mündet.
Vollständig ab
Mit dem Bruch der Nackenlinie. Die rechte Schulter bestätigt nichts – sie vervollständigt nur die Form.
Bestätigt durch
Ein Schluss unter der Nackenlinie. Bei geneigter Nackenlinie ist das ein Wert je Zeitpunkt, kein fester Kurs.
Scheitert an
Ein Schluss über dem Kopf.
Zeitrahmen
Höhere Zeitrahmen. Fünf Pivots brauchen Raum.
Typische Fehldeutung
Die Formation wird mit der rechten Schulter für abgeschlossen gehalten. Während der Entstehung sieht man sie außerdem ständig – zwei Bars später existiert sie oft nicht mehr.
Die bekannteste Kursformation überhaupt, und im Kern nichts anderes als eine
1-2-3-Umkehr mit einem zusätzlichen Punkt: Trend, Strukturverlust,
neue Struktur.
Zwei Toleranzen bestimmen, ob sie erkannt wird: wie ähnlich die Schultern liegen müssen und wie
ähnlich die beiden Zwischentiefs. Beide sind Ermessensspielraum, und beide gehören genannt, wenn
jemand über die Häufigkeit dieser Formation spricht.
Die geneigte Nackenlinie ist der Punkt, der am häufigsten unterschlagen wird. Sie ist eine Gerade
durch zwei Pivots, nicht ein Kurs, und ihr Wert hängt vom Zeitpunkt ab. „Unter der Nackenlinie
geschlossen” ist damit eine Aussage über eine Konstruktion, die man selbst gewählt hat.