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Cup and Handle
Eine gerundete Bodenbildung mit einer kurzen Konsolidierung an ihrem rechten Rand.
Auch geführt als: Tasse mit Henkel
Ohne Abbildung. Ohne Detektor gibt es nichts, was die gezeigte Struktur bestätigen könnte – die Abbildung wäre eine gezeichnete Behauptung.
- Geometrie
- Ein gerundeter Verlauf zwischen zwei ähnlich hohen Rändern („Tasse"), danach eine flache Gegenbewegung unter dem rechten Rand („Henkel").
- Setzt voraus
- Eine Aufwärtsbewegung vor der Tasse – sie ist die Bewegung, deren Korrektur die Tasse bildet.
- Vollständig ab
- Mit dem Ausbruch über die Höhe der beiden Ränder.
- Bestätigt durch
- Ein Schluss über dem rechten Rand, nachdem der Henkel steht.
- Scheitert an
- Ein Schluss unter dem Tief des Henkels.
- Zeitrahmen
- Höhere Zeitrahmen. Eine gerundete Formation braucht viele Bars, sonst ist sie eine Kurve durch Rauschen.
- Typische Fehldeutung
- Die Formation wird ohne Henkel gehandelt oder mit einem Henkel, der tiefer reicht als die halbe Tasse. Beide Fälle sind eine andere Formation mit demselben Namen.
- Trägt zusammen mit
- Der rechte Rand als Widerstandsniveau
- Ein Volumenprofil mit dünner Zone über dem Rand
Kein Detektor. Der Rechenkern prüft vier abwechselnde Wendepunkte auf Konvergenz und die Umkehrfamilie auf Niveaugleichheit. Diese Formation ist über etwas anderes definiert und fällt durch keine der beiden Prüfungen.
Cup and Handle stammt aus der aktienbezogenen Literatur, in der auch die verwandten „Bases”
geführt werden – Flat Base, Double-Bottom Base, Ascending Base. Diese Terminologie ist
aktienspezifisch und trägt Annahmen mit, die nicht überall gelten: Handelszeiten mit
Eröffnungslücke, ein Sektorumfeld, eine Nachrichtenlage je Einzelwert.
Der Katalog führt sie deshalb mit dieser Kennzeichnung. Eine Formation, deren Definition eine
Instrumentklasse voraussetzt, ohne das zu sagen, ist die Sorte Verallgemeinerung, gegen die der
Strang Datenherkunft argumentiert.