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Einzelkerzebullisch

Hammer

Langer unterer Docht, kleiner Körper am oberen Ende – nach einem Abverkauf.

Auf einer konstruierten Reihe

100110120HammerNach einem Abverkauf — der Detektor nennt es Hammer
Hammer, von der Bedingung auf dieser Reihe erkannt.

Datensatz: Abwärtslauf 124 → 100, dann Anteile 0,20 / 0,08 / 0,72chartkit v0.2.0+a6ae0acVom Detektor bestätigt: hammer

Geometrie
docht_unten ≥ 2 · körper und docht_oben ≤ 0,5 · körper und spanne_relativ ≥ 0,5, gemessen gegen den KÖRPER; dazu trendkontext ≤ −1 (in ATR über zehn Bars)
Setzt voraus
Zwingendes Kriterium: Dieselbe Geometrie nach einem Kursanstieg wird als Hanging Man klassifiziert. Die formale Definition trennt die geometrische Form strikt vom übergeordneten Trendkontext.
Vollständig ab
Mit dem Schluss der Kerze – und erst dann, wenn der Vortrend feststeht.
Bestätigt durch
Eine Folgekerze, die über dem Hoch des Hammers schließt.
Scheitert an
Ein Schluss unter dem Tief des Hammers.
Zeitrahmen
Auf höheren Zeitrahmen aussagekräftiger.
Typische Fehldeutung
Der Hammer wird an der Form allein erkannt. Ohne Vortrend ist er eine Bar mit langem unterem Docht, und die gibt es in jeder Zufallsreihe reichlich.
Trägt zusammen mit
  • Ein Niveau, das die Bewegung zurückweist
  • Ein bestätigter Pivot
  • Das Tief einer Handelsspanne

Im Rechenkern

candle_story · src/indicator/candle_story.rs · v0.1.1

Ein Hammer ist eine bullische Candlestick-Formation am Ende eines Abwärtstrends, die aus einem kleinen Kerzenkörper am oberen Ende der Handelsspanne und einem langen unteren Schatten (mindestens doppelte Körpergröße) besteht. Dieselbe Geometrie nach einem Aufwärtstrend wird als Hanging Man bezeichnet.

Die formale Definition trennt die geometrische Form strikt vom Trendkontext: Ein isoliert auftretender langer unterer Schatten (hammer_shape) begründet für sich noch keine Signalwirkung. Erst in Verbindung mit einem messbaren Abwärtstrend (trend_context, gemessen in ATR über zehn Bars) erfolgt die Klassifikation als Hammer.

Methodisch ist der Bezugswert maßgeblich: Die klassische Hammer-Definition normiert den Schatten gegen die Größe des Kerzenkörpers, während die Pinbar das Verhältnis zur gesamten Handelsspanne betrachtet. Beide Definitionen erzeugen daher systematisch abweichende Treffermengen.