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Kursformationrichtungsoffen

Zweibeiniger Pullback

Eine Korrektur aus zwei Beinen mit einer Gegenbewegung dazwischen.

Auch geführt als: Two-Legged Pullback, ABC-Korrektur

Konstruiert

100110120130Die Korrektur besteht aus zwei Beinen mit einer Gegenbewegung dazwischen
Zweibeiniger Pullback, aus der Bedingung konstruiert.

Datensatz: Pivotliste 100 · 128 · 116 · 122 · 110 · 136 — zwei Korrekturbeinechartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: die Bedingung zählt Korrekturbeine; chart_patterns führt keine Zählung über Teilbewegungen

Geometrie
Nach einem Impuls eine Korrektur, die aus zwei gegenläufigen Bewegungen mit einer Zwischenbewegung besteht: Das zweite Korrekturbein läuft über das Ende des ersten hinaus.
Setzt voraus
Ein Impuls. Die Formation beschreibt dessen Korrektur; ohne den Impuls ist sie eine gewöhnliche Abwärtsbewegung.
Vollständig ab
Wenn das zweite Bein das Ende des ersten unterschritten hat (bei einer Korrektur nach unten).
Bestätigt durch
Ein Schluss über dem Hoch der Zwischenbewegung – erst er trennt die Fortsetzung von einer Umkehr, die zufällig zwei Beine hatte.
Scheitert an
Ein Schluss unter dem Beginn des Impulses.
Zeitrahmen
Alle.
Typische Fehldeutung
Die Zwischenbewegung wird als Ende der Korrektur gelesen. Sie ist Teil der Formation; wer sie als Abschluss nimmt, hat den zweiten Teil der Korrektur noch vor sich. Diese Bedingung richtet sich ausdrücklich gegen das Zählen von Beinen als Prognose.
Trägt zusammen mit
  • Ein gleitender Durchschnitt oder ein Fibonacci-Bereich, in dem das zweite Bein endet
  • Ein Swing-Tief aus dem übergeordneten Zeitrahmen

Im Rechenkern

Nicht geprüft.

Ein zweibeiniger Pullback ist eine Korrektur, die aus zwei getrennten Bewegungen gegen den Impuls besteht, unterbrochen von einer Gegenbewegung. Das zweite Bein läuft dabei über das Ende des ersten hinaus.

Die Bedingung ist eine Zählung über Teilbewegungen und damit von anderer Art als die geometrischen Bedingungen des übrigen Katalogs. Diese stellen Anforderungen an die Lage von Pivots zueinander – gleich hoch, höher, tiefer. Hier geht es um die Anzahl der Abschnitte, in die sich eine Bewegung zerlegen lässt, und diese Zerlegung hängt davon ab, ab welcher Größe ein Swing als Swing gilt. Mit einer anderen Pivot-Tiefe hat dieselbe Reihe eine andere Anzahl von Beinen.

Der Begriff überschneidet sich mit der ABC-Korrektur der Elliott-Wellen-Lehre, die dieselbe Dreiteilung beschreibt und sie zusätzlich in eine Wellenzählung einordnet. Der Katalog führt die Beschreibung, nicht die Einordnung; letztere steht im Elliott-Strang.