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Kursformationbullisch

Base-on-Base

Zwei Konsolidierungen auf annähernd derselben Höhe, ohne Anstieg dazwischen.

Auch geführt als: Basis auf Basis

Konstruiert

100110120130140Die zweite Konsolidierung liegt auf der Höhe der ersten, nicht darüber
Base-on-Base, aus der Bedingung konstruiert.

Datensatz: Pivotliste 121 · 114 · 122 · 115 · 128 · 120 · 127 · 121 · 128 — Spanne 114–122, dann 120–128chartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: die Bedingung ist die Abwesenheit eines Anstiegs zwischen zwei Konsolidierungen — chart_patterns prüft eine Figur, nicht ihr Ausbleiben

Geometrie
Zwei aufeinanderfolgende Spannen, deren Bereiche einander überlappen. Zwischen ihnen liegt kein Anstieg, der die zweite deutlich über die erste hebt.
Setzt voraus
Ein Aufwärtstrend, der in die erste Spanne mündet. Die Formation beschreibt, dass er dort stehenbleibt.
Vollständig ab
Mit dem Ende der zweiten Spanne.
Bestätigt durch
Ein Schluss über dem Hoch der zweiten Spanne.
Scheitert an
Ein Schluss unter dem Tief der ersten Spanne. Dann sind es zwei Konsolidierungen einer Abwärtsbewegung und keine Basis auf einer Basis.
Zeitrahmen
Wochenbasis bei Aktien. Beide Spannen umfassen üblicherweise mehrere Wochen.
Typische Fehldeutung
Zwei Konsolidierungen nacheinander werden als Base-on-Base gelesen. Entscheidend ist, dass die zweite die erste überlappt: Liegt sie deutlich darüber, hat der Anstieg stattgefunden, und es sind zwei gewöhnliche Konsolidierungen.
Trägt zusammen mit
  • Ein Gesamtmarkt, der im selben Zeitraum korrigiert
  • Ein Volumen, das über beide Spannen hinweg abnimmt, sofern die Reihe echten Umsatz führt

Im Rechenkern

Nicht geprüft.

Eine Base-on-Base besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Konsolidierungen, deren Preisbereiche einander überlappen. Der Kurs baut also eine zweite Spanne auf der Höhe der ersten auf, statt sich zwischen beiden nennenswert nach oben abzusetzen.

Die Bedingung ist damit eine Abwesenheit: Was die Formation ausmacht, ist der Anstieg, der zwischen den beiden Spannen nicht stattgefunden hat. Zwei Konsolidierungen nacheinander gibt es in jedem Aufwärtstrend; erst dass die zweite die erste überlappt, unterscheidet sie davon.

Damit gehört der Eintrag in dieselbe Kategorie wie VCP und Ascending Base: eine Bedingung über eine Folge von Konsolidierungen statt über eine einzelne Figur. Die drei unterscheiden sich darin, was von einer zur nächsten verglichen wird – bei VCP die abnehmende Tiefe, bei der Ascending Base die steigenden Tiefs, hier die gleichbleibende Höhe.

Der Eintrag wird als aktienspezifisch geführt. In der Basisliteratur wird die Formation als Reaktion auf einen schwächeren Gesamtmarkt gelesen: Das Papier hält sein Niveau, während der Markt korrigiert, und beginnt die zweite Spanne dort, wo es die erste beendet hat. Diese Deutung setzt einen Vergleichsmarkt voraus und ist ohne ihn nicht nachvollziehbar.