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Kursformationbullisch

VCP

Eine Folge von Korrekturen abnehmender Tiefe an einem gemeinsamen oberen Niveau.

Auch geführt als: Volatility Contraction Pattern, Volatilitätskontraktion

Konstruiert

100110120130140Drei Korrekturen abnehmender Tiefe an einem gemeinsamen oberen Niveau
VCP, aus der Bedingung konstruiert.

Datensatz: Pivotliste 130 · 112 · 129 · 120 · 130 · 126 — Korrekturen von 14, 7 und 3 Prozentchartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: die Bedingung ist eine Folge über mehrere Korrekturen; chart_patterns prüft je ein Fenster

Geometrie
Mindestens drei aufeinanderfolgende Korrekturen, deren Tiefe von einer zur nächsten abnimmt – etwa 14, dann 7, dann 3 Prozent —, jeweils aus der Nähe desselben oberen Niveaus heraus.
Setzt voraus
Ein Aufwärtstrend. Die Formation beschreibt, wie dessen Korrekturen flacher werden; ohne Vorbewegung fehlt der Bezug.
Vollständig ab
Mit der letzten und flachsten Korrektur. Wie viele es sein müssen und wie stark die Abnahme sein muss, sind gewählte Schwellen und keine Eigenschaften des Verlaufs.
Bestätigt durch
Ein Schluss über dem oberen Niveau, an dem alle Korrekturen begonnen haben.
Scheitert an
Eine Korrektur, die tiefer ausfällt als ihre Vorgängerin.
Zeitrahmen
Auf Tages- und Wochenbasis bei Aktien. Die Formation stammt aus der aktienbezogenen Literatur und setzt Korrekturen über Wochen voraus.
Typische Fehldeutung
Eine einzelne flache Korrektur wird als VCP gelesen. Die Bedingung ist die Abnahme über mehrere Korrekturen hinweg; eine davon erfüllt sie nicht.
Trägt zusammen mit
  • Ein über die Folge hinweg abnehmender Umsatz, sofern die Reihe echten Umsatz führt
  • Ein abnehmender ATR, der dieselbe Verengung an einer zweiten Größe zeigt

Im Rechenkern

Nicht geprüft.

Das VCP (Volatility Contraction Pattern) beschreibt eine Folge von Korrekturen innerhalb eines Aufwärtstrends, deren Tiefe von einer zur nächsten abnimmt. Der Begriff stammt aus der aktienbezogenen Literatur zur Basisbildung und wird dort meist mit Prozentwerten angegeben – etwa eine erste Korrektur um vierzehn, eine zweite um sieben und eine dritte um drei Prozent.

Die Bedingung ist damit eine Folge und keine Figur. Alle anderen geometrischen Einträge dieses Katalogs lassen sich an einer festen Zahl von Pivots festmachen: vier beim Dreieck, fünf bei der Schulter-Kopf-Schulter. Hier ist die Anzahl offen, und geprüft wird eine Beziehung zwischen aufeinanderfolgenden Korrekturen. Eine Prüfung über ein Fenster fester Länge kann das nicht ausdrücken.

Der Eintrag ist ausdrücklich aktienspezifisch. Er setzt Korrekturen über Wochen voraus und einen Umsatzverlauf, der mit ihnen abnimmt; auf durchgehend gehandelten Instrumenten ohne echten Umsatz fehlen beide Voraussetzungen.