Die Spanne wird erst größer und dann wieder kleiner – eine Ausweitung mit anschließender Verengung.
Auch geführt als: Diamond Top, Diamond Bottom, Raute
3Konstruiert
Diamond, aus der Bedingung konstruiert.
Datensatz: Pivotliste 115 · 105 · 124 · 96 · 121 · 99 · 116 · 104 · 112 — um 110 gelegt, erst weiter, dann engerchartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: chart_patterns prüft Konvergenz über ein Fenster; die Raute wechselt ihre Richtung innerhalb eines
Geometrie
Eine Folge von Swings, deren Amplitude zunächst zunimmt (steigende Hochs über fallenden Tiefs) und anschließend abnimmt (fallende Hochs über steigenden Tiefs), um eine annähernd gleichbleibende Mitte.
Setzt voraus
Ein Trend. Die Ausweitung setzt eine Bewegung voraus, aus der sie herausläuft.
Vollständig ab
Mit dem Ausbruch aus der verengenden zweiten Hälfte.
Bestätigt durch
Ein Schluss jenseits der gebrochenen Begrenzung der zweiten Hälfte.
Scheitert an
Ein Rückschluss in die Formation nach einem Ausbruch.
Zeitrahmen
Alle, sofern genügend Swings in beide Hälften fallen.
Typische Fehldeutung
Die Raute wird während der ersten Hälfte erkannt. Bis zur Umkehr des Amplitudenverlaufs ist sie eine Broadening-Formation; ob eine Verengung folgt, steht darin nicht.
Trägt zusammen mit
Eine Volatilität, die erst zu- und dann abnimmt – im ATR direkt ablesbar
Ein Niveau in der Mitte der Formation, um das die Swings pendeln
Im Rechenkern
Nicht geprüft.
Ein Diamond (auch Raute) ist eine Kursformation, deren Swings zunächst größer und
anschließend wieder kleiner werden. Die Verbindung der Hochs und die der Tiefs laufen in der
ersten Hälfte auseinander und in der zweiten wieder zusammen; die vier Begrenzungen umschließen
eine rautenförmige Fläche.
Die Formation setzt sich damit aus zwei Abschnitten zusammen, die einzeln jeweils eine eigene
Formation sind: einer Broadening-Formation und einem
Dreieck. Der Amplitudenverlauf kehrt sich in der Mitte um, und genau
dieser Wechsel liegt außerhalb dessen, was eine Prüfung über ein einzelnes Fenster feststellen
kann – sie misst den Abstand der Begrenzungen an Anfang und Ende und findet dazwischen keinen
Unterschied.
Daraus folgt die praktische Einschränkung, die die Literatur regelmäßig nennt: Die Raute ist
rückblickend leichter zu erkennen als während ihrer Entstehung. Bis zur Umkehr des
Amplitudenverlaufs ist sie von einer Broadening-Formation nicht zu unterscheiden.