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Kursformationbullisch

High Tight Flag

Eine Flagge mit einer Zusatzbedingung an die Höhe des Vorlaufs.

Auch geführt als: HTF

Konstruiert

100150200Ein sehr großer Anstieg mit einer kurzen, flachen Konsolidierung darauf
High Tight Flag, aus der Bedingung konstruiert.

Datensatz: Pivotliste 100 · 212 · 196 · 208 · 198 — Verdopplung, dann acht Prozent Konsolidierungchartkit v0.2.0+a6ae0acAus der Bedingung konstruiert, kein Detektor: die Bedingung nennt eine Mindesthöhe des Vorlaufs in Prozent — keine geometrische Beziehung zwischen Pivots

Geometrie
Ein Anstieg von etwa hundert Prozent über wenige Wochen, gefolgt von einer Konsolidierung von höchstens rund fünfundzwanzig Prozent Tiefe über wenige Wochen.
Setzt voraus
Der Anstieg selbst ist die Bedingung, nicht der Kontext. Eine Flagge ohne ihn ist eine gewöhnliche Konsolidierung.
Vollständig ab
Mit dem Ende der Konsolidierung.
Bestätigt durch
Ein Schluss über dem Hoch der Konsolidierung.
Scheitert an
Eine Konsolidierung, die tiefer oder länger ausfällt als die Bedingung erlaubt – dann liegt eine gewöhnliche Flagge vor, oder gar keine.
Zeitrahmen
Tages- und Wochenbasis bei Aktien.
Typische Fehldeutung
Die Formation wird als besonders steile Flagge gelesen. Ihre Bedingungen sind Prozentangaben zu Höhe, Tiefe und Dauer – sie beschreiben keine Geometrie, sondern Größenordnungen.
Trägt zusammen mit
  • Ein deutlicher Umsatzanstieg im Vorlauf, sofern die Reihe echten Umsatz führt
  • Ein Rückgang des ATR während der Konsolidierung

Im Rechenkern

Nicht geprüft.

Eine High Tight Flag ist eine Flagge mit zusätzlichen Bedingungen an die Größenordnung ihrer Teile: Der Vorlauf umfasst etwa eine Verdopplung über wenige Wochen, die anschließende Konsolidierung höchstens rund ein Viertel davon und ebenfalls nur wenige Wochen.

Sie ist damit ein engerer Fall der Flagge – dieselbe Beziehung, die zwischen dem steigenden Dreieck und dem symmetrischen Dreieck besteht. Der Unterschied liegt darin, worauf sich die Zusatzbedingung bezieht: Dort auf die Neigung einer Begrenzung, hier auf Prozentwerte für Höhe, Tiefe und Dauer.

Diese Prozentwerte sind der Grund, warum der Eintrag als aktienspezifisch geführt wird. Was ein Verdopplungsvorlauf ist, hängt davon ab, welche Bewegungen ein Instrument überhaupt macht; die Angaben stammen aus der Untersuchung von Einzelaktien und lassen sich nicht ohne Weiteres auf Indizes oder Währungspaare übertragen.