Eine Kombinationskorrektur setzt zwei oder drei einfache Korrekturen zu einer größeren zusammen. Die Teile heißen W, Y und gegebenenfalls Z; dazwischen stehen die verbindenden X-Wellen.
WXY und WXYXZ
| Bezeichnung | Aufbau | Punkte |
|---|---|---|
| Double Three | W – X – Y | 8 |
| Triple Three | W – X – Y – X – Z | 12 |
Jeder Buchstabe W, Y und Z steht für eine vollständige einfache Korrektur – einen Zickzack oder eine Flat, wie sie die Regeln beschreiben. Die Prüfung setzt genau dort an: Sie zerlegt die Punktfolge in Vierergruppen und prüft jede davon als eigene Korrektur.
Die Rechnung
gegeben acht punkte: [0, Wa, Wb, Wc, X, Ya, Yb, Yc]
gegeben zwölf punkte: … zusätzlich [X2, Za, Zb, Zc]
je vierergruppe: prüfe als einfache korrektur
gültig, wenn jede gruppe für sich gültig istkestrel-chartkit · src/indicator/elliott.rsv0.2.0
Die X-Welle wird dabei als ein Bein behandelt, nicht als Korrektur eigenen Rechts – dieselbe Vereinfachung, die auch der Impuls für seine nummerierten Wellen macht. Sie in ihre Unterwellen zu zerlegen wäre eine Aussage über einen niedrigeren Wellengrad, und der ist eine eigene Auszeichnung.
Ausgeführt
Datensatz: Pivotliste 140 · 120 · 132 · 112 · 126 · 110 · 120 · 100 — zwei Korrekturen, eine X-Wellechartkit v0.2.0+a6ae0acVom Detektor bestätigt: elliott_wxy (Toleranz 0)
Die X-Welle
Sie ist das Element, das die Kombination überhaupt erst zu einer macht – und zugleich dasjenige, über das die Lehre am wenigsten sagt. Ihre Länge ist nicht festgelegt, ihre Form nicht vorgeschrieben, ihre Zahl bestimmt lediglich, ob eine Kombination doppelt oder dreifach heißt.
Daraus folgt eine Einschränkung, die dieses Kapitel deutlicher benennt als die übrige Lehre: Mit der Kombination verliert die Zählung ihre engste Bedingung. Der Impuls hat drei Regeln, die eine Auszeichnung verwerfen können. Eine Kombination hat keine über die ihrer Teile hinaus – und weil sich fast jede längere Seitwärtsbewegung in zwei oder drei Teilkorrekturen mit Verbindungsstücken zerlegen lässt, ist sie schwer zu verfehlen.
Das ist der Punkt, an dem die Kritik an Elliott am konkretesten greift: Eine Kategorie, die fast jede Bewegung aufnehmen kann, trennt nicht mehr zwischen den Fällen. Sie beschreibt dann, statt zu unterscheiden.